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Grosse Freiheit
Preis bei Amazon: EUR 7,70 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
5 Kundenrezensionen:Kaputtes Geschwafel - Roland Kaiser mit Gitarre 1 von 5 PunktenEine Boulevard-Presseweisheit lautet: Mit Kindern und Tieren kann niemand verlieren. Also überall kleine Hunde und Kinder-Artikel abdrucken, schon kauft alles die Zeitung. Das Rezept trifft (allerdings ohne Tiere) auch auf das Lied "Geboren um zu leben" zu, das mir beim zwangsweisen FFH-Kid-Radio-hören in die Ohren tropfte. Ich dachte vollkommen schockiert, wer kann den ein dermaßen grottenschlechtes Artefakt schreiben, und den Mut haben, das auch noch zu veröffentlichen? Zunächst einmal ist ja das Hauptmerkmal trivialer Kunst der hohe Grad an Vorhersagbarkeit. Nach den ersten Takten besagtes Liedes ist glasklar, was kommt, Laut und Leise, Refrain, Brigde, alles wie am Schnürchen. Und dann auch noch ein allerliebster Kinderchor. Da dachte man sicherlich: Damit kann man auch nichts falsch machen. Über die gegrunzten Texte der Band, deren Sound wie Rammstein auf Valium klingt, muss nichts weiter gesagt werden, ausser vielleicht: Das Gesagte wäre vergebene Mühe. Bleibt nur die Verzweiflung ob der Menschen, die so etwas auch noch kaufen. Positiver Spagat 5 von 5 PunktenDas Album "Große Freiheit" hat mir die Hoffnung gegeben, dass man sehr wohl "Harte Musik" ( nicht unbedingt mein Fall ) mit deutschen Texten vereinen kann und somit all die Lieder in sein eigenes Leben integrieren kann. Die verschiedenen Lebenssituationen und Gemütszustände sind ja auch ein "Auf und Ab". Der Graf hat mit diesem Album einen wertvollen musikalischen Spagat hingelegt. Wenn all die Titel nur in Englisch gewesen wären, hätte ich diese mir entweder nie angehört oder wie die vielen, vielen Anderen nur an mir vorbeirieseln lassen. Für mich heißt es nun: "Abwarten bis ich nach Münster kann!" (Weil es für mich Konzertmuffel die Krönung ist, all diese Lieder live mitzuerleben, wo all seine Fans ein Miteinander zelebrieren.) Durch diverse Konzertausschnitte konnte ich mich davon überzeugen, dass die charismatische Stimme von dem Grafen nicht künstlich hervorgerufen oder erzeugt wird, sondern er diese Stimmlagen etc. gekonnt versteht einzusetzen. Ich möchte zum Schluss auch noch erwähnen, dass ich persönlich nicht für die Gothic-Sparte bin. Nur eines habe ich aus den ganzen niedergeschriebenen Kommentaren herausgehört: UNHEILIG wird nicht schlechter, die Anderen wollen nur nicht teilen. Pompös-bombastisches Meisterwerk made in Germany ODER: Der unhei(mliche) Vorurteilskiller 5 von 5 PunktenImmer wieder landen CDs auf den ersten Chartplätzen, deren Massenerfolg ich in der Regel nicht einmal annähernd nachzuvollziehen in der Lage bin. Hierdurch misstrauisch geworden ließ ich dieses Album lange unbeachtet. Sicher wieder irgendein Mainstream-Produkt, das einen Augenblick-Hype erfährt, um sehr bald wieder sang- und klanglos für immer unterzugehen und sich allenfalls auf Wühltischen wiederzufinden. Und dann auch noch Gothic bzw. Rock? Absolut nicht meine Geschmacksrichtung. Niemals! Nicht zuletzt dieser Name, "Unheilig"... (?) Der anhaltende Charterfolg machte mich nun doch zusehends neugierig. Zudem war ich angenehm überrascht von der Singleauskopplung, die ich im Radio gehört hatte. Gut - der Rest der CD wird aus ungenießbaren Füllselsongs bestehen; wie sollte es anders sein. Beinahe ärgerte ich mich über mein plötzliches Einknicken, als die Kassiererin das "Werk" eintütete. Und dann, während der ersten Rotation im Player, muss ich ungläubig hinnehmen, wie diese mir gänzlich unbekannte Formation mit dem merkwürdigen Namen peu a peu alle meine zementiert anmutenden Vorurteile zerstört. Sehr viele Rockelemente bekomme ich zu hören, aber in Kombination mit schönen Melodien sowie aussagefähigen Texten, dazu meisterhaft düster-bombastisch arrangiert, schleichen sie sich augenblicklich in meine Gehörgänge. Balladen sind ebenfalls vorhanden, aber nicht klebrig-süß gleich rasch ungenießbarer Schmonzetten, sondern gefühl- und kraftvoll. Füllsel? Ich traue meinen Ohren nicht. Kein einziger verunziert ein Album, wie ich es nur alle 2-3 Jahre einmal zu hören bekomme: Ein rundes, thematisch in sich abgeschlossenes Werk des beinahe ausgestorbenen Genres "Konzeptalbum" mit einer Homogenität, die sogar das symbiotisch gewählte Cover mit einschließt (und dessen scheinbare Bedrohlichkeit lediglich den bombastischen Klangteppich visualisiert). Mit einem Wort: Ein Meisterwerk! Selten habe ich den Totalverlust meiner Vorurteile derart angenehm erleben dürfen. Diese aktuelle CD ist die erste des Jahres 2010, die ich nicht enttäuscht wieder zum Weiterverkauf anbiete. Mehr noch: Sie hat einen Platz im keineswegs prallgefüllten Regal der musikalischen Highlights in Sachen "Pop aktuell". Bedarf es der Worte mehr? Wundervoll, so schön kann deutsche Musik sein 5 von 5 PunktenIch bin auf Unheilig erst durch das Lied "Geboren um zu leben" gestoßen. Dann habe ich bei Amazon in das Album "Grosse Freiheit" hineingehört und dachte mir, klingt ganz nett. Habe mir das Album heruntergeladen und komplett angehört, seitdem bin ich restlos begeistert!!! Äußerst gelungen, weiter so! Absolute Empfehlung, für Leute die diese Musik mögen! Ich bin begeistert 5 von 5 PunktenMeine erste CD von Unheilig und ich bin total begeistert. Wirklich jedes Lied auf der CD ist hörenswert!!! Tolle Musik, tolle Texte, tolle Stimme. Der Kauf hat sich gelohnt! |
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